Buchsbaum

Buchsbäume wachsen langsam

 

Der Buchsbaum gehört zu den immergrünen Bäumen im Garten und er wächst nur sehr langsam. Oft wird diese dankbare Pflanze abwertend als "Friedhofsgewächs" bezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass Buchsbäume seit eh und je in der Tat auffallend häufig die Gräber auf den Friedhöfen schmücken. Immer mehr ist der Buchsbaum aber heutzutage auch in Vorgärten zu finden und erfreut sich bei Hobbygärtnern großer Beliebtheit.



Durch Züchtungen konnten die Eigenschaften dieser anspruchslosen Garten Pflanze nach und nach immer weiter verbessert werden und inzwischen werden zahlreiche Sorten in den Baumschulen angeboten.
Die Sorten unterscheiden sich hauptsächlich in Farbe, Form und Größe der Blätter. Inzwischen sollen um die sechzig Sorten bekannt sein.


Obwohl der Buchsbaum in der Regel als Ziergehölz gilt und als solches angepflanzt wird, kommt er auch heute noch gelegentlich als Wildwuchs vor.
Die Herkunft der Buchsbäume ist umstritten, fest steht jedoch, dass schon die alten Römer dieses Gehölz zu schätzen wussten und alte Dokumente
geben Hinweise darauf, dass man in Deutschland bereits im dreizehnten Jahrhundert den Buchsbaum kannte. Aber erst Claude Mollet soll den Buchsbaum tatsächlich in den Gärten der Renaissanceschlösser eingeführt haben, so dass er immer mehr an Bedetung gewann.

Der immergrüne Buchsbaum mit seinen dunkelgrünen länglichen Blättern trägt in den Monaten März bis Mai gelbliche Blüten, die jedoch nicht duften. Diese Buchsbaumblüten werden aber ganz besonders gern von den Bienen aufgesucht, da sie über reichlich Nektar verfügen.

 

Buchsbaum beschneiden Bäume Beschneiden

 

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